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Erzknabberteufel Aichhalden e.V.

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www.erzknabberteufel.de

Biografie

Ausgangs des 17. Jahrhunderts wurde tief im Aichhalder Loch, wie vielerorts im Schwarzwald, besonders auch in den Seitentälern der Kinzig nach Erz gegraben. Die angeheuerten Erzknappen förderten loses Gestein ans Tageslicht.

Immer wieder kam es im Grubeninneren zu mehr oder weniger schweren Unfällen. So war es kein Wunder, daß die Bergleute sehr gläubig waren und stets vor dem Einfahren ein Gebet sprachen und nur mit geweihtem Werkzeug arbeiteten.Trotzdem grassierte auch bei den Bergleuten der damals in hoher Blüte stehende Aberglaube.

Darum versäumten sie es nie, in einem "toten" Stollen etwas mineralhaltiges Gestein abzulagern, um den Teufel zu besänftigen. Dies nannte man den "Teufelsflöz".

Die Bewohner des höhergelegenen Dorfes Aichhalden, deren Weg in unmittelbarer Nähe der Grube vorbeiführte, wenn sie im fruchtbaren Kinzigtal ihre kargen Erzeugnisse gegen Nahrung oder feste Kleidung eintauschen wollten, sahen in den Knappen mit ihren fremden und oftmals rauhen Sitten Gehilfen des Teufels. So war es kein Wunder, daß alles Unheil und schicksalhafte Heimsuchung; sei es durch Krankheit, Witterung oder die Plünderung und Brandschatzung durch befreundete oder feindliche Truppen, zum Werk der Teufelshelfer erklärt wurde.
([www.erzknabberteufel.de Quelle: erzknabberteufel.de])




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