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Dienstag 19.03.13

19:15 Uhr

Europa und die USA: Zukunft oder Vergangenheit?

Talk mit Prof. Dr. Thomas Diez und Prof. Dr. Claus Leggewie

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Abendkasse k.A.   Eintritt 6 € k.A.   ermäßigt 3 € k.A.   d.a.i.- Mitglieder und auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung frei  

Beschreibung

 


Ort: d.a.i. Saal

Auch nach seiner Wiederwahl macht US-Präsident Barack Obama nicht den Eindruck, als würde er die besondere Zuneigung, die ihm Europäer und namentlich Deutsche entgegengebracht haben, durch die Wiederbelebung der transatlantischen Partnerschaft erwidern wollen. “Das Beste kommt noch!” ist vielleicht eher auf den asiatisch-pazifischen Raum gemünzt gewesen? Woran liegt es, dass die transatlantische Achse in den letzten Jahren Schieflage hat? Welche Folgen hat eine mögliche Entfremdung, ist sie ein- oder wechselseitig? Und wo liegen eventuell die Möglichkeiten einer Vitalisierung – in einer Freihandelszone, im gemeinsamen sicherheitspolitischen Engagement, im geschlossenen Eintreten für Demokratie und Menschenrechte? Was muss Europa tun, um endlich eine “gemeinsame Telefonnummer” (Henry Kissinger) zu bekommen und als global player auch in Zukunft noch ernst genommen zu werden?

Prof. Dr. Claus Leggewie ist Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderung. Außerdem ist er Co-Direktor des Käte Hamburger-Kollegs Politische Kulturen der Weltgesellschaft. Der Mitherausgeber der Blätter für deutsche und internationale Politik beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, wie das Vereinte Europa unter Einschluss der gesamten Mittelmeerregion
wieder Tritt fassen und weltpolitisch relevant werden kann.

Dr. Thomas Diez ist Professor für Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen an der Universität Tübingen. Im September 2009 erhielt er den jährlich verliehenen Anna-Lindh-Preis für besondere Verdienste um die Analyse europäischer Außenpolitik. Seit 2004 sitzt er im Steering Committee der Standing Group on International Relations (SGIR) des European Consortium for Political Research (ECPR).

Moderiert von Arthur Landwehr, Chefredakteur des SWR und langjähriger Washington-Korrespondent.

In Kooperation mit dem Institut für Politikwissenschaft (http://www.uni-tuebingen.de/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/ifp.html) der Universität Tübingen (http://www.uni-tuebingen.de/) und der Konrad-Adenauer-Stiftung (http://www.kas.de/)

Veranstaltungsort

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