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Samstag 13.06.26

inter:Komm! Open Air | Samstag

Der Samstag führt uns von der iranischen Diaspora in Berlin über das Latino-Exil in England zu den Tuareg in der Sahara. Los geht es mit MADANII, einer Berliner Genre-Rebellin und interdisziplinären Künstlerin persischer Herkunft, die in ihrer Musik und visuellen Kunst autobiografische Geschichten zwischen Kulturen, Politik und queerer Identität mit Avant-Pop, Alternative R&B und Trap zu einem einzigartigen, audiovisuellen Mosaik verwebt. Malphino ist ein Londoner Musiker- und Künstlerkollektiv, das mit hypnotischer Cumbia, digitalen Klängen und theatralischen Performances die mystische Welt eines fiktiven tropischen Inselstaats als filmreifes Gesamtkunstwerk aus Musik, Mythologie und visueller Fantasie erschafft.
Tamikrest ist eine der prägendsten Sahara-Rockbands, die mit Alben wie Adagh, dem preisgekrönten Chatma (Songlines Award 2013) und Tamotait einen einzigartigen Sound zwischen Tuareg-Tradition, psychedelischem Rock und politischem Aktivismus schuf und sich durch weltweite Auftritte als unüberhörbare Stimme der afrikanischen Musik und globale Rock-Ikone etablierte.
Bands (in der Reihenfolge ihres Auftretens):
MADANII
Malphino (UK)
Tamikrest (ML)



Freitag 12.06.26

inter:Komm! Open Air | Freitag

Auch zum 11. inter:Komm! Festival laden wir wieder Künstler:innen ein, die kosmopolitische Weltmusik jenseits von Klischees gestalten. Ihr Ansatz: weniger reine Folklore, mehr musikalischer Eigensinn abseits des Mainstreams. Das Ergebnis ist eine lebendige Mischung aus Folkore, Rock, Ska, Jazz und Elektro – vertraut und doch überraschend anders.

Der Freitag reicht vom Baskenland bis in die Karpaten und spannt einen musikalischen Bogen von Afro-Rock bis hin zu osteuropäisch geprägtem Folk. Den Auftakt macht die baskische Band Frikun aus Bayonne, deren Stil sich durch eine lebendige Mischung aus westafrikanischer Elektromusik, äthiopischem Jazz, afrikanischem Psychedelic Rock, Funk, sudanesischen Tanzrhythmen und Tuareg-Grooves auszeichnet. Yagody ist ein ukrainisches Musik- und Theaterkollektiv, das sich selbst im Genre der „Ethno-Drama“ und des theatralischen Performances verortet. Ihr Stil verbindet traditionelle ukrainische, bulgarische und serbische Folklore mit modernen, globalen Einflüssen und schafft so einen hypnotischen, energetischen Sound. Charakteristisch sind ihre kraftvollen, oft theatralischen Gesangsperformances, begleitet von Perkussion, Bass, Gitarre und Akkordeon.

Bands (in der Reihenfolge ihres Auftretens):
Frikun
Yagody (UA)



Donnerstag 14.05.26

Jenny Thiele

Nach ihren vielen grandiosen Auftritten mit Fortuna Ehrenfeld, kommt Jenny Thiele zusammen mit ihrem Trio am 14.05.2026 zurück nach Reutlingen! Dass elektronischer Pop mehr sein kann als nur die Summe der einzelnen Teile, wissen alle, die sich schon mal in einen Diskokugel-Hit verliebt haben. Wie sehr man dieses Prinzip aber zur Meisterschaft bringen kann, dafür braucht es dann doch die Kölnerin Jenny Thiele und ihr neues Album „Platz“.



Montag 11.05.26

Rong Kong Koma

Zu verspielt für Punk, zu dreckig für Indie, zu wütend für Pop - das sind Rong Kong Koma. Reibeisenstimme und treibendes Schlagzeug treffen in Hochspannung auf filigran-ballernde Gitarren und einen hüpfenden Bass. „Die härteste Band im Pop. Die softeste Band im Punk. Sie sind all das, was andere Bands nicht sein wollen. Eingängige Songs, maximal schrammelig und punkig gespielt. Ohrwürmer mit Ecken und Kanten. Dazu rotzfreche Texte, für die man jederzeit eine Tracht Prügel kassieren könnte – oder eine Umarmung.“ (OX) Rong Kong Koma sind eine hochenergetische, bunte Live-Band mit komplexen Violent- Pop-Superpower-Songs aus Berlin.



Samstag 09.05.26

HYSTERESE Album Release Show

Mit stoischer Power pflügen HYSTERESE durch eure Herzen. Die Band präsentiert nach eineinhalb Dekaden und Konzerten in rund zwanzig Ländern ihr fünftes Album. Wie nicht anders zu erwarten, walzt die Band ihren schwermütigen Punk-Rock in die nächste Metamorphose. Starke Melodien sind getragen von krachigen Breitwand-Gitarren, mal Shoegaze, mal 80s Rockismus, zeitlos und integer.



Freitag 08.05.26

TURFU (FR) // Cosmic Electro Folk

Turfu ist die eigentlich eher unwahrscheinliche Zusammenarbeit von Raphaël Decoster und Matthieu Souchet. Raphaël Decoster ist ein versierter Musiker in der Trad.- und Folkszene, interessiert sich aber auch für elektronische Musik. In der (sowie im Jazz) Matthieu Souchet seinen Hintergrund hat. Das Wundersame geschah: Es klickte musikalisch – Turfu war geboren. Der Name ist ein Anagramm für Futur, also Zukunft; als Themen ihrer Musik nennen sie Leidenschaft, Ekstase und Betrunkenheit und kleben ihr gerne das Etikett „kosmisch“ auf. Diese dionysischen Themen übersetzen sie in mal rustikale, mal wilde Melodien, verbinden traditionelle Tanzmusik mit Techno sowie handgemachte mit digitalen Sounds, alles mit nur einem Ziel: die Leute zum Tanzen zu bringen. Dazu konzipieren sie ihre Konzerte wie DJ-Sets, in dem sie ihre Stücke ineinanderfließen lassen und so einen Raum für kollektive Trance schaffen.



Samstag 18.04.26

Engin

ENGIN sind zurück – das deutsch-türkische Indie-Phänomen geht 2026 mit seinem neuen Album Sag Mir Almanya auf Tour und kommt zum zweiten Mal nach Reutlingen. Das Trio bringt seinen unverwechselbaren Sound aus treibenden Rhythmen, anatolischen Psychedelic-Vibes und deutschem Indie auf die Bühnen Europas. Nach zahlreichen ausverkauften Clubshows in Deutschland und der Türkei schlägt die Band nun ein neues Kapitel auf: Auf ihrer bislang größten internationalen Tour erobern ENGIN größere Clubbühnen in ganz Europa. Mit dabei sind mehrsprachige Songs, die Brücken schlagen, Menschen verbinden und jeden zum Tanzen bringen – egal ob in Berlin, Amsterdam, Istanbul, Wien oder Erfurt.



Freitag 17.04.26

LENA&LINUS

Eines steht außer Frage: Die Begegnung zwischen LENA&LINUS ist kosmisch. Ob man es auf die Sterne oder die Magie des Internets schieben mag, bleibt jedem, der das Indie-Duo kennt, selbst u?berlassen. Was als zufa?lliger Kontakt begann, entwickelte sich, mit der wegweisenden Idee von Produzent Tim Tautorat, zu einem Duo, das nicht nur Songs schreibt, sondern auch eine tiefe Verbindung teilt und mit sicherem Gespu?r fu?r Melodien die Gefu?hlslage ihrer Generation einfa?ngt.



Freitag 10.04.26

Elephant Tree (UK)

Die mittlerweile weltweit konsumierte ProgStonerHeavyRock-Band ELEPHANT TREE wurde Anfang August 2013 gegründet und begann sein Leben in den schmuddeligen Hintergassen von London. Die Band spielt einen super lässigen Sound, den sie selbst als Mischung aus warmem Fuzz und Vokalharmonien beschreiben. Mit viel Hall in den Vocals, untermalt von fettem Overdrive und schweren Drumläufen, die zusammen in die Ferne schallen, kommen da ganz schön verträumte Stücke zustande. Das hört man vor allem auf ihrem 2020er Album Habits. Auf den etwas älteren Scheiben, wie zum Beispiel Theia (2014), zeigt die Band, dass sie auch mal ganz ruppig und Oldschool Stoner kann, mit breitem Sound und Shouts, immer vorwärts – fast hypnotisierend. Melodischer Doom beschreibts eigentlich ganz gut, wenn man sich anhört, wie die Band ihren anfangs kratzigen und breiten Fuzz in viel Atmosphäre gesteigert hat, mit Reverb und hallenden Sounds hier und da, zu denen man einfach nur im Takt mitwackeln möchte, bis man selbst in einem tranceartigen Zustand voll dabei ist.



Donnerstag 19.03.26

Fritzi Ernst

Mit ihrem neuesten Song „Introvert Memes“ lieferte Fritzi Ernst kürzlich die definitive Party- Hymne für alle Lieber-in-der-Ecke-Steherinnen und Gleich-zuhause-auf-der-Couch- Bleiberinnen. Jetzt kündigt die Hamburger Musikerin für 2026 unter dem Titel „Introvert Tour“ neue Konzerttermine an. „Ich komme auf die Party und sag keinen Pieps / Ich hör’ nur auf die Musik und guck Introvert Memes“