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Samstag 03.12.16
Diorama
Diorama, die momentan wohl einzige Reutlinger Band, die tatsächlich weltweit tourt und entsprechend auch über den Globus verteilt Fans hat, haben eine neue Platte gemacht: »Zero Soldier Army«
Und sie setzt die Tradition der letzten 10 Jahre fort, die Platte mit einem rauschenden Fest zuhause ihren tatsächlich aus halb Europa extra dafür anreisenden Fans sowie natürlich allen neugierigen Musikliebhaber*innen vorzustellen. Es steht zu erwarten, dass auch diese Platte wie alle in den vergangenen 15 Jahren es wieder in die Top Ten der Deutschen Alternative Charts schaffen werden.
Samstag 03.12.16
Wenzel & Band
Die Lieder der neuen Wenzel CD, an den unterschiedlichsten Orten Europas entstanden, beschreiben die Suche nach Auswegen. Keine Besserwisserei, keine moralische Erhebung. Liebeslieder, in denen die Realität durchscheint wie
eine beständige Gefahr. Strände und Städte, Nächte und Morgenstunden, Erinnerungen an Kindheit und das Warten auf den besonderen Augenblick, der aus der Ausweglosigkeit herausführen könnte. Auf Wenzels neuer CD „Wenn wir warten“ wird der Kosmos des Lebens versammelt und auf seine Sinnhaftigkeit abgefragt. WELCHES LIED soll man singen in Zeiten, da die FRATZEN der Populisten sich in die Träume fressen? Welche Hoffnung kann uns noch tragen? Wir sitzen fest in einer unbeweglichen Zeit, angeschnallt und instabil in Einem. Mit besonnenen Tönen, flirrenden Gitarren und ungewohnt sanfter Stimme geht der Sänger im präzisen Zusammenspiel mit seiner Band, mit der er auch die neue CD aufgenommen hat, auf eine Reise. Ein leiser Aufschrei in den Zeiten allgemeiner Aufrüstung und Profanisierung der Widersprüche, ein Bekenntnis zu Behutsamkeit und Kultur. Musikalisch eigensinnig, sich den Normen entziehend, gelingt ein Balanceakt zwischen poetischer Präzision und funktionaler, auf das Wesentliche beschränkter Musik. Die Sehnsucht nach jenem Ort, an dem man noch nie zuvor war. Immer auf der Suche. Nähe und Ferne, Geborgenheit und Heimatlosigkeit, die kaum erträgliche Ungeduld in den Zeiten des Wartens.
Donnerstag 01.12.16
Abdelkarim
Bayerischer Kabarettpreis 2015!
Abdelkarim, der Marokkaner des Vertrauens, ist geboren und aufgewachsen in der Bielefelder Bronx. Klingt nach reichlich Zündstoff, ist aber vermutlich das Beste, was Comedy und Kabarett mit Migrationsvordergrund derzeit zu bieten haben.
Auch Sie haben sicher schon viel von der Parallelwelt gehört; heute lernen Sie sie endlich kennen. Abdelkarim erzählt authentisch und selbstironisch Geschichten aus seinem Leben. Das geht bei ihm ganz ohne vordergründige Gags, aber es macht ihm sichtlich Spaß, Klischees gegen den Strich zu bürsten.
Mittwoch 30.11.16
Hildegard lernt Fliegen (CH)
Hildegard lernt Fliegen ist keine Band, sondern ein Sturm. Man kauft ein Ticket und erwartet ein Konzert, doch was man bekommt ist ein theatralischer Anschlag auf das Musikverständnis, eine Dada-Party, eine einzige Aufregung. Bandkopf Andreas Schaerer lässt seine sprudelnde Fantasie mit Vollgas aufs Publikum los, und das feiert das Schweizer Sextett wie die Rettung der Kunst vor sich selbst. Das namenlose Debütalbum schlug ein, der Nachfolger ebenso, und die Band tourte mit ihrer Mischung aus Jazzrock, Tarantella, Zirkus-Blues, Swing und Oper durch halb Europa, Russland und China.
Montag 28.11.16
Hakan Vreskala (NKT)
Eine Liebeserklärung: HAKAN VRESKALA wollte einst Ingenieur werden, betätigte sich dann aber als Hochzeitsphotograph und ist heute vielseitiger und beliebter Musiker. Sein »Sound of Resistance« verkörpert die Metropole Istanbul zwischen Tradition und Moderne, einer pulsierenden Mega-City, die nie zur Ruhe kommt. Seine Musik klingt wie das ewige Rauschen des Bosporus, dessen Wasser gleichwohl Hoffnung auf soziale Gerechtigkeit und Befreiung der türkischen und kurdischen BewohnerInnen oder anderer Minderheiten transportiert.
Sonntag 27.11.16
Günter Schneidewind
Insbesondere während der SWR1 Hitparade erzählt Günter Schneidewind von seinen spannenden Begegnungen mit den Musikgrößen unserer Zeit. Diese Tatsache hatte ihm einst die Bezeichnung »Der Große Schneidewind« eingebracht. Seit 2011 gibt es seine Geschichten auch gebunden zum Nachlesen. Und gelegentlich liest Günter Schneidewind auch vor Publikum. Jetzt legt er noch eine ordentliche Schippe drauf und kommt mit Sascha Bendiks (Gesang & Akkordeon) und Simon Höneß (Klavier) auf Tour – oder besser gesagt »In Teufels Küche«. Das gleichnamige Programm der beiden Kabarettisten, für das sie 2013 den Kleinkunstpreis Baden-Württemberg gewonnen haben, bringt eindrucksvoll zu Gehör, wie himmlisch sich »Teufelsmusik« anhören kann, wenn man ihr die Stromgitarre wegnimmt.
Samstag 26.11.16
late nite unplugged
Der AK Schöner Spielen ist die Hausband vom Wohnprojekt 009 im Französischen Viertel in Tübingen. Bunt und tanzbar covern die vier Frauen und ihre zwei Roadies alles was Ihnen unter die Finger kommt und garantiert nicht in den Top Ten war.
Samstag 26.11.16
Bagage mit NYADS
Die Jungs von NYADS haben sich mit diesem ominösen Franz Kino und den Herrschaften hinter Represent - Your Hometown Music zusammengetan um einmal mehr die Weltherrschaft an sich zu reißen!
Nun ja - eigentlich gehts wie immer nur um gutes Aussehen, Musik wird dann auch gespielt - so eher nebenher - beiläufig - interessiert ja eh auch keinen!
Hauptsache die ganze Bagage hat einen Platz zum rumhängen, wird ja auch langsam echt kalt draußen!
Line up:
Postmän Patrick & Mark-Ski
First come, first serve!
Freitag 25.11.16
franz tanz!t
Mit rockig tanzbarer Indie-Partymucke unserer Resident-DJs; heute zum ersten Mal mit: DJane Mir Jam!
Donnerstag 24.11.16
Bluegrass Jamboree
Die Idee, bunte und oft noch wenig bekannte Facetten der Bluegrass-, Folk-Roots- und Americana Music in einem regelmäßigen, hochkarätigen abendfüllenden Programm darzustellen, hat hierzulande voll eingeschlagen. Deshalb wird traditionell im November-Dezember die mittlerweile achte Auflage des »Bluegrass Jamboree! - Festival of Bluegrass and Americana Music« mit neuen Künstlern im schon legendären »Banjo-Bus« das Land bereisen. Große Begeisterung und »standing ovations« prägten die ersten sieben Tourneen dieses in Europa einmaligen Bluegrass-Konzeptes, das jährlich über 5000 Zuschauer begeistert und mit weiter steigenden Zahlen glänzt.
Die Medienbeachtung ist enorm: Highlights waren die Live-Präsentationen des Festivals in Rundfunkprogrammen wie dem WDR und Deutschlandradio Kultur, weltweite vierstündige Live-Übertragungen per Internet und viele begeisterte Kritiken in relevanten Feuilletons. Die European Bluegrass Music Association hat Tourneeorganisator Rainer Zellner übrigens kürzlich als »Personality of the Year« für seine Verdienste um die Bluegrass Musik ausgezeichnet.
Nicht zu vergessen dabei die unzähligen euphorischen Kommentare der Besucher - viele davon sind aus Neugier gekommen und gleich zu echten Fans geworden. Kein Wunder, kann man doch beim bestens unterhaltenden Jamboree neben etablierten auch kommende Künstler der Szene und auch schon mal die Grammy-Stars von morgen zum ersten Mal hierzulande hautnah erleben (etwa 2009 die Steep Canyon Rangers, 2011 Della Mae). Die große Faszination für Bluegrass geht sicher auch von der umwerfenden Live Energie der Musiker aus, von der Interaktion mit dem Publikum und der handgemachten Musik. Ein Jamboree ist ein Ereignis wie aus der Urzeit der Menschen: zusammen sein, singen, tanzen, lachen, trinken und Geschichten erzählen. Publikum und Musiker inspirieren sich dabei gegenseitig, die Magie erlebt am stärksten wer wirklich Teil dieser besonderen Interaktion ist. Zum Schluss der Show kommen noch einmal alle Musiker auf die Bühne und bedanken sich in gemeinsamer Session vor und mit dem Publikum.
»Urform der Popmusik«(Feuilleton Süddeutsche Zeitung)
»Banjos können verdammt cool sein«(Dresdner Neue Nachrichten)
»Wer Bluegrass ignoriert ist selber schuld!« (Badische Zeitung)
»Der Bluegrass-Virus ist auf fruchtbaren Boden gefallen...Publikum in Hochstimmung« (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)
»Was für ein Fest!« (OVB Rosenheim)
»Frenetischer Applaus« (HNA)
»Schreit nach baldiger Wiederholung« (Nürnberger Nachrichten)
»Bis die Saiten glühen« (GEA Reutlingen)
»Besucher aus dem Häuschen« (Kreiszeitung Stuhr)
»Wild und ausgelassen« (Waldkraiburger Zeitung)
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