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Die Geschichte von Brandner Kaspar
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Regie: Joseph Vilsmaier
Drehbuch: Klaus Richter (nach Kurt Wilhelm)
Kamera: Jörg Widmer
Land: Deutschland Jahr: 1980
Regie: Joseph Vilsmaier
Beschreibung
Der Brandner Kaspar Franz-Xaver Kroetz ist ein Hundling. 69 Jahre ist der Büchsenmacher alt und in den heimischen Wäldern immer noch als Wilderer unterwegs. Unterstützt wird er von seinem Jagdhund Gustl und Knecht Toni (Peter Ketnath). Der ist in die Enkelin Nannerl (Lisa Maria Potthoff) des Hallodris verliebt. Bürgermeister Kugler (Gerald Alexander Held) und Hofjäger Fonse (Sebastian Bezzel) sind dem Trio seit langem auf der Spur, haben ihm die Straftaten aber nie nachweisen können. Da bekommt der Brandner eines Abends unwillkommenen Besuch. Niemand geringerer als der Boanlkramer (Michael Herbig) - der Tod höchstpersönlich - steht plötzlich in seiner Hütte. Brandners Zeit ist abgelaufen, aber der weigert sich ums Verrecken, den Sensenmann ins Jenseits zu folgen. Schlitzohrig wie er ist bietet er ihm erst einmal einen Kirschgeist an, an dem der notorisch Unterkühlte bald Gefallen findet. Dermaßen abgefüllt lässt er sich auf ein Kartenspiel ein: Gewinnt der Kaspar darf er bis zu seinem 90. Geburtstag am Leben bleiben, verliert er, folgt er dem Boanlkramer. Einen Kartentrick später hat der Brandner 21 Jahre gewonnen und der Tod einen Haufen Ärger am Hals. Wie kann der göttliche Weltplan trotzdem noch eingehalten werden?
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KinoKarle schrieb am 28.06.2013 um 21:21 Uhr
Mit "der Schuh des Manitu" schaffte Michael "Bully" Herbig seinen großen Durchbruch, aber sein humoristisches Meisterwerk lieferte er mit der "Neuinterpretation" einer anderen, ebenfalls bekannten Figur ab: mit der Geschichte von Brandner Kaspar. In den vollen Genuß dieses Films kommt allerdings nur, wer die Finessen der Bayrischen Mundart einigermaßen beherrscht - dann aber bleibt bei diesem Film kein Auge trocken...